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Erst E-Commerce, jetzt M-Commerce



Online-Shopping ist längst bei den Deutschen angekommen. Wer hat noch nicht bei Amazon oder Ebay bestellt? Seit einigen Jahren schon zeichnet sich ein neuer Trend ab: M-Commerce (Mobile Commerce). Doch was ist M-Commerce und warum sollten Sie sich mit diesem Thema beschäftigen?

E-Commerce (Electronic Commerce) ist bereits ein großer Wachstumsmarkt und beschert den Online-Händlern satte Gewinne. Die Entwicklung des iPhones revolutionierte den mobilen Handel oder machte ihn überhaupt erst möglich und wir Deutschen kaufen immer mehr unterwegs mit Smartphone und Tablet ein. Dieses nicht ganz neue Phänomen nennt man Mobile Commerce bzw. M-Commerce. Drei Fragen bringen Licht ins Dunkel:

 

Was ist M-Commerce?

Unter M-Commerce versteht man alle im Internet stattfindenden Prozesse, die über ein mobiles Endgerät wie ein Smartphone oder Tablet getätigt werden. Konkret bedeutet das, dass bereits das Mitbieten bei Ebay über das iPhone M-Commerce ist. Oder aber eine Werbeaktion eines Einzelhändlers auf mobile Endgeräte nennt man Mobile Marketing und ist somit auch zum M-Commerce zuzurechnen. Das bezeichnende Merkmal ist die zeit- und ortsunabhängige Konsumierbarkeit von Informationen und die Möglichkeit des mobilen Einkaufens von unterwegs. M-Commerce weist vielfach höhere Wachstumsraten auf als E-Commerce und das Ende ist noch lange nicht erreicht. Im Jahr 2014 wird es erstmals mehr Handys und Smartphones als Menschen auf der Welt geben. In Deutschland besitzen, laut einer Studie von Comscore, mittlerweile 51% der Konsumenten ein internetfähiges Smartphone und sie wollen immer mehr mobil über das Smartphone einkaufen. Es ist damit zu rechnen, dass dieser Trend weiter anhält.

 

Warum sollten Sie sich damit beschäftigen?

Stationäre Einzelhändler haben den Sprung in das Internet geschafft. Nun stehen sie vor der Herausforderung, dass immer mehr ihrer Webseiten-Besucher über das Smartphone zugreifen. Wann haben Sie zuletzt bei Google Analytics oder ihrem Web-Analyse-Tool nachgeschaut? Ich verspreche Ihnen, auch bei Ihnen werden es einige Prozent sein. Bei einem großen Versandhändler aus der Bodensee-Region sind es 25% und somit mehrere Tausend potenzielle Kunden in der Woche. Diese potenziellen Kunden sind bereit Artikel ihres Unternehmens zu kaufen. Sie müssen dafür sorgen, dass es technisch überhaupt möglich ist.

Ein klasse Selbsttest ist das Ansurfen des eigenen Online-Shops mittels Smartphone. Spielen Sie mal eine Bestellung durch. Geht das ohne Probleme, haben Sie Glück. Doch für einen Großteil ist es eher schwierig und langwierig den Online-Shop über ein Smartphone zu bedienen. Sie werden schnell feststellen, dass es keinen Spaß macht unter diesen Umständen einzukaufen. So wie Ihnen, wird es auch ihrer mobilen Kundschaft gehen.

 

Was können Sie tun um sich auf M-Commerce vorzubereiten?

Die ersten Schritte um sich auf M-Commerce vorzubereiten ist das Analysieren ihrer Kunden. Schauen Sie nach, ob und wie viele Kunden von Ihnen mobil auf ihren Online-Shop zugreifen. Besteht hier Handlungsbedarf, sollten sie sich klar darüber werden wie Sie mit mobilen Kunden in Zukunft umgehen wollen. Schießen Sie nicht sprichwörtlich mit Kanonen auf Spatzen und engagieren die nächstbeste Internet-Agentur. Informieren Sie sich zuallererst welche Möglichkeiten zur Auswahl stehen, mobile Kunden zu bedienen und suchen Sie sich eine Lösung, die für Sie und für ihre Kunden passt. Ob es nun eine App, eine mobile Webseite oder Responsive Web Design wird, muss klar nach spezifischem Anwendungsfall unterschieden werden.

 

Weiterführende Informationen zu einzelnen Aspekten finde Sie hier

Weiterführende Informationen wie eine Webseite bzw. Internetseite strukturell und inhaltlich aufgebaut sein soll, aber auch zu anderen interessanten Themen, finden Sie auf den Seiten des E-Business-Lotsen Oberschwaben-Ulm.

 

Bei Fragen und Anregungen und natürlich auch bei konstruktiver Kritik können Sie uns entweder einen Kommentar hinterlassen oder eine E-Mail an arne.winterfeldt@eloum.net schreiben.

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