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In vier Schritten zu Ihrer eigenen Homepage



Dieser Blog-Artikel ist für alle gedacht, die sich zum ersten Mal mit dem Gedanken, online aktiv zu werden, beschäftigen.  Die folgenden vier Schritte sollen eine erste Orientierung bieten, was auf dem Weg zur eigenen Webseite zu erledigen ist.
Ausführlichere Informationen finden Sie auch in unserem Download-Bereich.


Sollten Fragen auftauchen, können Sie sich gerne mit mir in Verbindung setzen oder sich zu einem unserer Termine bei uns oder unseren Partnern anmelden. Oft ist auch eine kleine google-Suche bezüglich der vier Punkte sehr aufschlussreich und sinnvoll, denn ohne Arbeits- und Zeitaufwand lässt sich eine eigene Webseite nicht verwirklichen.

1. Suchen Sie sich einen Provider (Internet Service Provider ISP)


Unter einem Internet Service Provider oder Internetdienstanbieter versteht man einen Dienstleister der Ihnen Speicherplatz und Verwaltungstools (Hosting-Pakete) auf einem Webserver  anbietet auf welchem Sie ihre Webseite betreiben können.

Das Angebot hierfür ist sehr vielfältig und geht von kleinen Paketen mit einem Homepage-Baukasten bis hin zur Vermietung ganzer Server. So lässt sich für jeden Bedarf ein passendes Angebot finden.

Gerne helfen wir Ihnen dabei festzustellen was Sie wirklich benötigen. Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung und vereinbaren Sie einen Termin für ein Informationsgespräch.

2. Überlegen Sie sich eine Domain und registrieren Sie diese.

Unter der URL (Uniform Resource Locator) versteht man die Internetadresse Ihrer Webseite, also www.meine-webseite.de.
Diese können Sie bei Ihrem Provider zusammen mit dem Webspace beziehen und auch über diesen registrieren lassen.

Wählen Sie eine griffige und eindeutige URL. Besser sie ist etwas länger, aber dafür weiß man sofort, was man erwarten kann, als irgendeine seltsame Abkürzung, mit der keiner etwas anfangen kann. Meist wird der Unternehmensname in Kombination mit dem Ort oder der Region gewählt.

Die URL hat entscheidenden Einfluss auf die Suchmaschinen und die Wahrnehmung potentieller Kunden. So stecken in www.holzbau-maier-ravensburg.de schon zwei sehr wichtige Schlüsselwörter, nämlich Holzbau und Ravensburg. Dies ist selbsterklärend; www.hbm-gmbh-rv.de jedoch nicht.

3. Gestalten Sie Ihre Webseite und die Inhalte.

Überlegen Sie sich zuerst die Struktur Ihrer Webseite, am besten mit Hilfe eines Verzeichnisbaumes. Wie viele Seiten und Unterseiten brauchen Sie neben der Startseite?

Wenn Sie dies festgelegt haben, steht auch schon das Menü Ihrer Webseite und damit der Hauptbestandteil der Navigation fest.

Gestalten Sie das Menü so, das der Besucher leicht erkennen kann, auf welcher Seite er sich gerade befindet. Dies unterstützt die Navigation auf der Seite. Als zusätzliche Navigationshilfe ist die sogenannte Brotkrumen-Navigation sehr beliebt. Hier wird meist über dem Inhalt der Verzeichnisweg der Seite angezeigt, über welchen man zusätzlich navigieren kann.
Beispiel:  Sie sind hier: Home – Über uns - Meilensteine

Legen Sie das grundlegende Layout der Seite fest.
Klassischerweise besteht das Layout einer Webseite aus dem Kopfbereich oder Header, dem Inhaltsbereich (Content Area) und dem Fußbereich (Footer). Das Menü ist üblicherweise im Header oder links in der Content-Area eingebunden. Bei umfangreichen Seiten werden auch beide Menü-Bereiche genutzt. Den eigentlichen Inhaltsbereich der Seite kann man je nach Bedarf ein-, zwei- oder dreispaltig gestalten. Das Logo befindet sich bei fast 90% aller Webseiten oben links.
An dieses Gestaltungsraster sollten Sie sich nach Möglichkeit halten, da die Besucher von Webseiten dies gewohnt sind und sich so schneller auf der Seite zurechtfinden. Nur in Ausnahmefällen ist es sinnvoll, das Seitenlayout abseits der Norm zu gestalten.

Nach Möglichkeit sollte der Besucher nicht gleich auf der Startseite scrollen müssen, also sofort die ganze Seite einsehen können. Auf weiterführenden Seiten werden in der Regel umfangreichere Inhalte zur Verfügung gestellt, weshalb es hier auch kein Problem darstellt, wenn der Besucher nach unten scrollen muss. Je tiefer sich ein Besucher in die Seite begibt, desto eher ist er dazu bereit, mehr Inhalte zu lesen und somit auch zu scrollen. Er begibt sich ja in der Regel auf eine bestimmte Unterseite, weil er hofft, dort die Informationen zu finden, die er sucht.

Nachdem nun die Struktur Ihrer Webseite feststeht, geht es noch um das Aussehen und die Inhalte.
Gestalten Sie Ihre Seiten am besten so, dass sie Ihnen selbst gefällt. Verwenden Sie für jede Seite ein durchgängiges Design, d.h. jede Seite sieht im Grunde gleich aus und unterscheidet sich nur bezüglich der Inhalte. Achten Sie bei der Farbwahl auf eine gute Erkennbarkeit aller Inhalte. Eine blaue Schrift ist auf einem schwarzen Hintergrund nicht besonders gut zu lesen. Experimentieren Sie einfach bezüglich des Designs und fragen Sie Ihre Verwandten, Freunde und Bekannten nach deren Meinung.

Bezüglich der Inhalte ist es wichtig, dass in Ihren Texten die für Ihr Unternehmen wichtigsten Schlüsselwörter, die sogenannten Keywords, oft genug vorkommen. Überlegen Sie sich genau, mit welchen Begriffen (ca. 10 – 15) Sie bei google gefunden werden wollen und bauen Sie diese entsprechend in Ihre Texte ein. Achten Sie jedoch darauf, dass Ihre Texte dennoch verständlich und gut lesbar für Ihre Besucher bleiben.

Achten Sie bei der Verwendung von Bildern darauf, dass Sie auch die entsprechenden Nutzungsrechte besitzen. Am besten ist es, eigenes Bildmaterial zu verwenden. Dies macht Ihren Internetauftritt auch für Ihre Besucher wesentlich authentischer.

4. Technische Umsetzungsmöglichkeiten - Baukastensysteme, CMS


Als letztes müssen Sie Ihre Webseiten nun noch technisch umsetzen, dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Hier die zwei gängigsten:

1.    Sie können ein Baukastensystem verwenden. Diese werden von den meisten  Providern angeboten und sind oft in den verschiedenen Hosting-Paketen enthalten. Es gibt aber auch diverse kostenlose Baukastensysteme.
Bei diesen Systemen können Sie sich verschiedene Layouts und Farbwelten aussuchen. Danach müssen Sie die Seite lediglich noch mit Ihren Inhalten füllen.
Der Gestaltungsspielraum bei diesen Systemen ist natürlich sehr beschränkt. Gerade kleinere Seiten können mit Baukastensystemen jedoch sehr schnell und einfach umgesetzt werden. Mit den richtigen Texten und Bildern kann man hier sehr gute Ergebnisse erzielen. Der Umgang mit diesen Systemen ist zudem sehr schnell erlernt.

2.    Sie können Ihre Seite natürlich auch mit Hilfe einer Agentur umsetzen. Diese verwendet in der Regel ein sogenanntes Content Management System (CMS), um die Seite aufzubauen. Der Vorteil ist hier, dass Sie Ihre Seite, zusammen mit der Agentur, komplett nach Ihren Wünschen gestalten können. Jedoch entstehen so wesentlich höhere Kosten. Sie können pro Seite Ihres Internetauftritts mit Kosten zwischen 200,- und 500,- Euro rechnen, je nachdem was alles in der Seite integriert sein soll, wie z.B. ein Newsletter-Tool, interaktive Elemente oder ähnliches. Eine Webseite mit 10 Seiten kostet also zwischen 2.000,- und 5.000,-  Euro.

Sollten Sie sich für diese Variante entscheiden, gibt es bezüglich der Agenturauswahl ein paar Dinge zu beachten:

Schauen Sie sich die Referenzen der Agentur an. Gefallen Ihnen die Seiten, welche die Agentur bereits umgesetzt hat, ist dies schon mal ein gutes Zeichen.

Bei einem Angebot einer guten und seriösen Agentur wird immer genau aufgelistet, welche Arbeiten erledigt werden, wie lange die einzelnen Arbeitsschritte in Anspruch nehmen werden und wieviel eine Zeiteinheit kostet. Zudem werden verschiedene optionale Möglichkeiten mit angeboten sowie ein Lehrgang zum Umgang mit dem eingesetzten CMS. So haben Sie die Möglichkeit, die Seite unabhängig von der Agentur selbst zu pflegen.

Achten Sie bezüglich des eingesetzten CMS darauf, dass hier ein CMS verwendet wird, welches weit verbreitet ist. So können Sie im Notfall auch mal eine andere Agentur beauftragen, etwas an der Seite zu ändern. Bei exotischen CMS könnte es schwer werden eine Agentur zu finden, die sich auch mit diesem speziellen System auskennt. Die bekanntesten CMS lassen sich leicht über google herausfinden.

Soweit die vier grundlegenden Schritte auf dem Weg zu Ihrer ersten Webseite.
Demnächst werde ich Sie noch über die wichtigsten Dinge, die sogenannten Must-Haves einer Webseite informieren.

Sollten Sie bis dahin Fragen haben, können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen.
Das Team des eBusiness-Lotsen-Oberschwaben-Ulm informiert Sie über aktuelle Trends und Möglichkeiten für Ihren Internetauftritt.

Nützliche Links

http://www.webkalkulator.com/
Hier können Sie den Umfang Ihres Webseiten-Projekts angeben und erhalten eine ungefähre Kostenkalkulation.

http://www.e-recht24.de/
Hier finden Sie allerlei nützliche Tipps sowie einen Impressum-Generator.

Christian Baumgartner
Online-Marketing Experte

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